Eine Datenvisualisierung von Max Karliczek

Umsatzanteile aus dem Musikmarkt in Deutschland

Quelle BVMI

Physisch

In der Entwicklung im physischen Bereich ist über die Jahre ein klarer Abwärtstrend erkennbar und es wird deutlich, dass die digitalen Anteile klar in den Mittelpunkt gerückt sind. Vom Jahr 2011, wo der Verkauf von CDs noch fast 75 Prozent ausgemacht hat, bis zum Jahr 2020 hat der Bereich über 50 Prozent verloren. Auch der Verkauf von DVDs ist in den abgebildeten Jahren deutlich gesunken. Trotzdem gibt es bei den physischen Umsatzanteilen mit dem Verkauf von Vinyl einen kleinen Gewinner. Hier ist als einziges eine Steigerung des Anteils sichtbar. Man sieht, dass immer mehr Menschen wieder Musik auf Schallplatte konsumieren.

CD

DVD

Vinyl

Sonstiges

2011

74

7

1

1

2012

71

6

1

1

2013

69

5

2

1

2014

66

5

2

1

2015

61

4

3

1

2016

54

3

4

1

2017

45

3

4

1

2018

36

2

4

1

2019

29

1

5

1

2020

21

1

6

1

Angaben in Prozent

Digital

Die Entwicklung im digitalen Bereich ist im Vergleich gegensätzlich. Im Gesamten sieht man, dass der Bereich in zehn Jahren sehr gewachsen ist. Im Detail ist erkennbar, dass Downloads ein kurzes Wachstum über drei Jahre hatten, der Umsatz anschließend aber wieder zurückgegangen ist. Das kurze Hoch kann mit dem Kauf von Musik über Plattformen wie zum Beispiel iTunes, der in den Jahren sehr stark war, erklärt werden. Streaming gab es im Jahr 2011 fast gar nicht. Zehn Jahre später ist dies der Bereich, der die größten Umsatzanteile ausmacht. Mit dem Aufschwung der Streaming-Plattformen wie Spotify oder Apple Music ist der Bereich stark gewachsen.

Download

Streaming

Sonstiges

2011

14

2

1

2012

18

2

1

2013

18

4

1

2014

17

8

1

2015

16

14

1

2016

12

24

2

2017

10

35

2

2018

8

46

3

2019

6

55

3

2020

4

63

4

Angaben in Prozent